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6.10.2009 von Alex.
Der AHO, Ausschuß der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V., hat seine Publikation zur Honorierung und Leistungsbildbeschreibung für die Projektsteuerung überarbeitet und in der 3. Auflage herausgebracht. Da die HOAI nicht ausreichend diese Leistungen definiert hat, kam es zur umfassenden Definierung durch die AHO. Nun war die bisherige Version des AHO schon den dynamischen Veränderungen des tatsächlichen Leistungsprofils unterworfen, so hat auch die HOAI-Novelle neue Rahmendeingungen geschaffen. So sind nunmehr lediglich die Grundleistungen der Preisregulierung durch die HOAI unterworfen. Besondere Leistungen sind nunmehr frei verhandelbar, was eine Hintergrundinformation zur Honorarberechnung für solche Leistungen damit umso notwendiger macht. Für besondere Leistungen sind bürointerne Stundensätze der jeweiligen Mitarbeitergruppe eine wichtige Orientierung - weshalb diese Stundensätze dringend mittelfristig nachgewisen sein sollten. Für eine umfassende Projektmanagementleistung wird die Kalkulation über Stundensätze und Pauschalen kaum seriös möglich sein. Die AHO-Publikation hilft seit ihrer Erstveröffentlichung.
Das Inhaltsverzeichnis kann unter folgendem Link eingesehen werden.
Eine kurze Kommentierung der Novelle im Deutschen Architektenblatt findet sich hier.
Heft 9:
“Untersuchungen zum Leistungsbild, zur Honorierung und zur Beauftragung von Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft”
3., vollständig überarbeitete Auflage, März 2009; 36,80€
Dazu ergänzend, insbesondere zum Leistungsbild Projektentwicklung, sei auf das Heft 19 des AHO verwiesen, dessen Inhaltsverzeichnis ebenfalls hier verlinkt ist.
Heft 19:
Neue Leistungsbilder zum Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft,
September 2004; 28,80€
Die Hefte können im Internet bestellt werden.
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28.6.2009 von Alex.
Wenn man sich mit Bauökonomie- bzw. Baumanagementthemen beschäftigt, fragt man sich oft, wo befinde ich mich, wo ist mein Thema angesiedelt, wie ist der übergeordnete Zusammenhang? Ich benutze hier gerade die Begriffe Bauökonomie und Baumanagement im Zusammenhang, wobei es natürlich Unterscheide zwischen beiden gibt. Bei der Ökonomie geht es natürlich primär um Wirtschaftlichkeitsfragen während Management sich mit Steuerungs- und Koordinierungsfragen im weitesten Sinne beschäftigt, also insbesondere einen handlungsbezogen Schwerpunkt hat. Zur definitorischen Unterscheidung der beiden an andere Stelle. Bezugnehmend auf die zuvorgestellen Fragen, kann man wie in der folgenden “Bauthemen-Grafik” mindestens vier zentrale Betrachtungsfelder unterscheiden, wie ich denke. Da Bauökonomie und insbesondere Baumanagement kein Selbstzweck, sondern immer unterstüzender Bestandteil einer Aufgaben- oder Problemstellung des Bauens sind, sind es integrative und damit Querschnitts-Wissensfelder. Management ist das universellste Instrument im wirtschaftlichen Handeln, denn es ist auf alle Industrien, Produkte oder Projekte anwendbar, und insbesondere auf produkt-, projekt- oder industrieübergreifende Aktivitäten. Logischerweise sind die Grenzen dieser angewandten Wissenschaft vage und müssen es auch bleiben - um eben die nötige Integrations- und Koordinierungsleistung für jedwede Aufgabe erbringen zu können. Lange Rede kurzer Sinn, die Grafik unten ist offen und hat keine definitiven Grenzen. Trotzdem müßte sich jede bauökonomische oder Baumanagementbetrachtung in dieses grobe Schema eingliedern lassen. Rückkopplungen zwischen zwei oder mehreren der Bereiche treten auf und sind beim Feld ‘Architekten’ durch die Folgefelder ‘Märkte’ und ‘Prozesse’ exemplarisch angedeutet; also die Architekturbüro-internen Prozesse und dessen Märkte unabhängig vom einzelnen Projekt. Jede Untersuchung sollte eigentlich in einer kurzen Einordnung aufklären, um welche Thematik/Problem/Zusammenhang sie sich - zum Beispiel anhand dieser “Bauthemen-Grafik” - dreht.
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23.6.2009 von Alex.
Dieses Diagramm, welches ich für den von mir initiierten Wikipediaeintrag Bauökonomie entwickelt habe, stellt eine aus meiner Sicht sinnstiftende Ordnung einiger Begrifflichkeiten dar. So sind die Begriffe Bauökonomie, Planungsökonomie, Immobilienökonomie, Planungsbetriebslehre, Baubetriebslehre, Baubetriebswirtschaft sowie Bauwirtschaftslehre zugeordnet. Da es hierzu keine einheitliche Definition gibt und wie bei so vielen Schlagwörtern das eine in Mode kommt, das andere nicht, und dieses aber nicht unbedingt auf iner erkenntistheoretischen Weiterentwicklung beruht, ist für mich selbst die Notwendigkeit der Klärung entstanden. Immobilenökonomie als jüngstes Schlagwort ist mit einer groben Definition bei vielen verknüpft, die älteste der begrifflichkeiten hier, nämlich die Baubetriebslehre meist ebenfalls. Mit der Bauökonomie wir es schon schwieriger. Die wenigsten werden wissen, daß Uni-Institute an Architekturfakultäten welche Architekturstudenten Projekt- und Prozeßmanagementwissen vermitteln sich als Bauökonomielehrstühle bezeichnen. An Bauingenieursfakultäten wird der Begriff nicht genutzt. auökonomie ist zudem weniger bekannt als Begrifflichkeit, weil es sehr viel weniger Publikationen (die Bekanntesten von Möller im BaumanagementBookShop) unter diesem Titel gibt als beispielsweise zur Baubetriebslehre.
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28.5.2009 von admin.
Herzlich Willkommen beim Baumanagement-Blog!
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