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28.6.2009 von Alex.
Wenn man sich mit Bauökonomie- bzw. Baumanagementthemen beschäftigt, fragt man sich oft, wo befinde ich mich, wo ist mein Thema angesiedelt, wie ist der übergeordnete Zusammenhang? Ich benutze hier gerade die Begriffe Bauökonomie und Baumanagement im Zusammenhang, wobei es natürlich Unterscheide zwischen beiden gibt. Bei der Ökonomie geht es natürlich primär um Wirtschaftlichkeitsfragen während Management sich mit Steuerungs- und Koordinierungsfragen im weitesten Sinne beschäftigt, also insbesondere einen handlungsbezogen Schwerpunkt hat. Zur definitorischen Unterscheidung der beiden an andere Stelle. Bezugnehmend auf die zuvorgestellen Fragen, kann man wie in der folgenden “Bauthemen-Grafik” mindestens vier zentrale Betrachtungsfelder unterscheiden, wie ich denke. Da Bauökonomie und insbesondere Baumanagement kein Selbstzweck, sondern immer unterstüzender Bestandteil einer Aufgaben- oder Problemstellung des Bauens sind, sind es integrative und damit Querschnitts-Wissensfelder. Management ist das universellste Instrument im wirtschaftlichen Handeln, denn es ist auf alle Industrien, Produkte oder Projekte anwendbar, und insbesondere auf produkt-, projekt- oder industrieübergreifende Aktivitäten. Logischerweise sind die Grenzen dieser angewandten Wissenschaft vage und müssen es auch bleiben - um eben die nötige Integrations- und Koordinierungsleistung für jedwede Aufgabe erbringen zu können. Lange Rede kurzer Sinn, die Grafik unten ist offen und hat keine definitiven Grenzen. Trotzdem müßte sich jede bauökonomische oder Baumanagementbetrachtung in dieses grobe Schema eingliedern lassen. Rückkopplungen zwischen zwei oder mehreren der Bereiche treten auf und sind beim Feld ‘Architekten’ durch die Folgefelder ‘Märkte’ und ‘Prozesse’ exemplarisch angedeutet; also die Architekturbüro-internen Prozesse und dessen Märkte unabhängig vom einzelnen Projekt. Jede Untersuchung sollte eigentlich in einer kurzen Einordnung aufklären, um welche Thematik/Problem/Zusammenhang sie sich - zum Beispiel anhand dieser “Bauthemen-Grafik” - dreht.
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23.6.2009 von Alex.
Dieses Diagramm, welches ich für den von mir initiierten Wikipediaeintrag Bauökonomie entwickelt habe, stellt eine aus meiner Sicht sinnstiftende Ordnung einiger Begrifflichkeiten dar. So sind die Begriffe Bauökonomie, Planungsökonomie, Immobilienökonomie, Planungsbetriebslehre, Baubetriebslehre, Baubetriebswirtschaft sowie Bauwirtschaftslehre zugeordnet. Da es hierzu keine einheitliche Definition gibt und wie bei so vielen Schlagwörtern das eine in Mode kommt, das andere nicht, und dieses aber nicht unbedingt auf iner erkenntistheoretischen Weiterentwicklung beruht, ist für mich selbst die Notwendigkeit der Klärung entstanden. Immobilenökonomie als jüngstes Schlagwort ist mit einer groben Definition bei vielen verknüpft, die älteste der begrifflichkeiten hier, nämlich die Baubetriebslehre meist ebenfalls. Mit der Bauökonomie wir es schon schwieriger. Die wenigsten werden wissen, daß Uni-Institute an Architekturfakultäten welche Architekturstudenten Projekt- und Prozeßmanagementwissen vermitteln sich als Bauökonomielehrstühle bezeichnen. An Bauingenieursfakultäten wird der Begriff nicht genutzt. auökonomie ist zudem weniger bekannt als Begrifflichkeit, weil es sehr viel weniger Publikationen (die Bekanntesten von Möller im BaumanagementBookShop) unter diesem Titel gibt als beispielsweise zur Baubetriebslehre.
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16.6.2009 von Alex.
Zum Thema Ranking von wissenschaftlichen Zeitschriften hat kürzlich (12.06.2009) Prof. Will Hughes folgendes geschrieben:
“It is interesting how many times people try to provide a ranked list of journals, and it is important to be clear about the reasons for wanting to do this. On the one hand, you might be wanting to shape your publication strategy and be clear about which journals you are targeting and why. On the other hand, you might be trying to provide administrative staff with the means to make your quality judgments on your behalf, which is always a dangerous strategy. I am in favour of peer review, because that retains the judgments in the hands of academics. Whatever your reason for wanting to create a ranked list of journals, I can offer you two recent insights into how our peers view the top journals in our field. One from Australia, one from the UK. In Australia, a group called the Australian Business Deans Council ascertained which were the top journals in their field, as they saw it, rated A-D. As this was much wider than the built environment, it is interesting to see that there are built environment journals in that list. In the Interdisciplinary list, Construction Management and Economics is rated in the top category of journals, as A*, along with Journal of Construction Engineering and Management. Automation in Construction is listed as A, as is Engineering Construction and Architectural Management. Construction Law Journal gets a B, does International Journal of Construction Information
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16.6.2009 von Alex.
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) hatte in einer Pressemitteilung Angaben zum Anteil des Fertigbaus bei Ein- und Zweifamilienwohnhäusern gemacht:
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5.6.2009 von Alex.
Projektmanagement + Bauprojekt
Bauprojekt: “Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in Ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist”
Bauprojektmanagement: “Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisationen, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts.”
DIN 69901 - Projektmanagement - Projektmanagementsysteme
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5.6.2009 von Alex.
“Das Baumanagement hat die Funktion der Gesamtleitung und Organisation eines Bauvorhabens.”
”Aufbauend auf der Planung eines Architekten … (organisiert das Baumanagement) [der Autor] die Realisierung eines Bauvorhabens. Hierzu gehören u.a. die Definition der Bauaufgabe (Leistungsbeschreibung mit allen begleitenden Umständen), die Überprüfung wirtschaftlicher Aspekte, die Beratung des Bauherrn bei der Wahl des Vergabeverfahrens, die Auswahl des kompetenten Unternehmers, die Mitwirkung beim Vertragsabschluß, die Steuerung und Überwachung der Bauausführung bis zur Abnahme und die Kontrolle der Baukosten in jeder einzelnen Phase. ”
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